Quo vadis, Deutschland

Wieder in die nächste Corona-Katastrophe?
Wir, die Selbständigen und alle Anderen, sind es leid, sind zermürbt. Ja, es werden wahrscheinlich schwere Wochen auf uns zukommen, aber kann die Politik uns nur durch Angst und Schwarzmalerei die Situation erklären?
Schon wieder sind die „üblichen“ Branchen die Dummen. Gastronomie, Hotellerie, Einzelhandel, Schausteller, sie alle haben Ware zu Saisonbeginn eingekauft und bleiben aufgrund der jetzigen und der wohl kommenden Regelungen darauf sitzen. Wo ist die Planbarkeit, die für die Selbständigen überlebenswichtig ist? Sie gibt es nicht – mal wieder nicht! Eine positive Lernkurve ist quasi nicht existent, stattdessen schürt man Angst und führt den Mittelstand in eine Dauerkrise, aus die er bitte wann herauskommen soll?

Mein Schlusswort für dieses weitere Pandemiejahr: Wir wünschen uns eine Politik der Nähe. Der Nähe zu den Bürgern, zu den Selbständigen. Erhaltet die kleinen und mittelständischen Unternehmen, lasst sie, unter den bereits jetzt schon hervorragenden hygienischen Bedingungen vor Ort, wirtschaften.
Wie es bei Wünschen so ist, sie müssen nur wahr werden und sind noch dazu steuerfrei.

Ein schönes Weihnachtsfest und ein hoffentlich besseres Jahr 2022 wünscht Ihnen

Liliana Gatterer, Präsidentin des Bund der Selbständigen Deutschland e.V.

BDS Rheinland-Pfalz & Saarland, BDS Bayern und der mib – Mittelstand in Bayern sprechen mit gemeinsamer Stimme

BDS Rheinland-Pfalz & Saarland Präsidentin Liliana Gatterer, BDS Bayern Präsidentin Gabriele Sehorz und mib Präsident Ingolf F. Brauner planen Zusammenarbeit

Bei einem Spitzentreffen der drei Verbände in der Nürnberger Innenstadt einigten sich die Präsidentinnen von BDS Rheinland-Pfalz & Saarland und BDS Bayern mit dem Präsidenten des mib auf eine vertiefte Zusammenarbeit.
Man war sich einig, dass die Interessen gebündelt werden müssen, damit der wirtschaftliche und soziale Beitrag der kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland, die immerhin Dreiviertel aller Arbeitsplätze stellen, mehr Wahrnehmung in Politik und Gesellschaft findet. Vor allem in der Corona-Krise hat sich gezeigt, dass die Haltung gegenüber Unternehmern und dem Unternehmertum per se, keine besonders positive ist. Es gilt daher, wieder mehr Wertschätzung für das Unternehmertum und die Selbständigkeit im gesellschaftlichen Diskurs zu erlangen.
„Kleine- und mittelständische Unternehmen sind das Rückgrat unserer Wirtschaft. Sie haben ein soziales Gewissen und setzen sich für ihre Mitarbeiter und ihren Betrieb bedingungslos ein. Auch sind es diese Unternehmen, die Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen und in die Menschen, zum Wohl der Wirtschaft und zum Wohl aller, investieren. Hier erkennt man den wahren Geist des Unternehmertums, der sich positiv von großen Aktienkonzernen abgrenzt. Dieser muss geschützt und gefördert werden, damit Betriebe und Menschen weiterhin davon profitieren können“, so Liliana Gatterer, Präsidentin vom Bund der Selbständigen Rheinland-Pfalz und Saarland e.V.
Neben der aktuellen Corona-Krise stimmte man überein, dass die Themen Energie und der steigende Kostendruck durch die vorherrschende Inflation, sowie die immer ausufernde Bürokratie die größten Hemmnisse für kleine und mittelständische Betriebe darstellen. Diese und weitere Themen sollen in der gemeinsamen Zusammenarbeit an die politischen Entscheidungsträger adressiert und verbessert werden.

Weiterer Leerstand in den Innenstädten befürchtet

Die Innenstädte in Deutschland werden sich auf mehr Leerstand einstellen müssen. So hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in einer Studie mit kommunalen Vertretern und Wirtschaftsvereinigungen festgestellt, dass dauerhaft mit einem Anstieg auf 14 bis 15 Prozent Leerstand zu rechnen ist. Vor der Corona-Pandemie lag die Quote bei 10 Prozent.
Auch die Besucherzahl am Tag ist rückläufig. Man rechnet mit einem Rückgang von 10 Prozent.
„Das alles sind besorgniserregende Zahlen, die nicht mit der Corona-Pandemie allein begründet werden können. Natürlich ist ein 4- bis 5-prozentiger Anstieg des Leerstandes in Innenstädten Resultat von Geschäftsaufgaben, die mit den Schließungen einhergingen. Doch zeugt ein 10-prozentiger Leerstand vor Corona schon von anderen Problemen. Hier kommt die große Konkurrenz aus dem Internet und heißt Amazon & Co., die noch nicht einmal ausreichend besteuert wird wie kleine, innhabergeführte Geschäfte. Es ist ein Kampf zwischen David und Goliath und nur wir Verbraucher können etwas dagegen tun, damit sich kleine Ladengeschäfte wieder mit Leben füllen und genügend Umsatz generiert wird“, so Liliana Gatterer, Präsidentin vom Bund der Selbständigen Deutschland e.V.

Quelle: afp

Wichtige Informationen zum Transparenzregister

Liebe Mitglieder,
wir möchten Sie gerne über das Transparenzregister- und Finanzinformationsgesetz Geldwäsche informieren. Das Gesetz ist am 1. August 2021 in Kraft getreten und besagt, dass zukünftig alle Unternehmen, d. h. juristische Personen und eingetragene Personengesellschaften, Angaben zu ihren wirtschaftlich Berechtigten an die registerführenden Stelle zur Eintragung in das Transparenzregister aktiv mitzuteilen haben. Auch Angaben, die aus anderen öffentlichen Registern, wie dem Handelsregister, ersichtlich sind, müssen angegeben werden. Übergangsfristen für die Eintragung gelten für Unternehmen und Vereine, die bisher von der sog. Mitteilungsfiktion profitierten. Die Fristen werden in 2022 enden:

• 31. März 2022: Aktiengesellschaft, SE, Kommanditgesellschaft auf Aktien,
• 30. Juni 2022: Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Genossenschaft, Europäische Genossenschaft oder Partnerschaft,
• 31. Dezember 2022 in allen anderen Fällen.

Änderungen der Auslegungshilfe des Bundesverwaltungsamtes (BVA) zum Transparenzregister finden Sie hier Die geänderten Inhalte wurden grau unterlegt.

Quelle: BVA

Stärkung mittelständischer Busunternehmen

Viele private Busunternehmen sind meist kleine und mittlere, zumeist familiengeführte Unternehmen. Auch sie waren und sind durch die Corona-Krise betroffen. So sollten sie auch im Hinblick auf eine verkehrspolitische Wende stärkere Beachtung und Unterstützung finden. Die meisten Busse sind klimafreundlich aufgestellt; rußende, alte Fahrzeuge gehören der Vergangenheit an.
Gerade im ländlichen Raum sind viele Menschen, darunter viele ältere, auf den Bus angewiesen, da eine Bahn häufig nicht existiert. Eine Stärkung der Branche, und somit auch der regionalen, mittelständischen Wirtschaft, wäre daher sinnvoll.
Eine Unterstützung der Busbranche könnte zum Beispiel ein Ausgleich der CO2-Bepreisung für klimafreundliche Fahrzeuge sein. Auch eine mittelstandsfreundliche Förderung alternativer Antriebe oder die Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Reisebusse wären sinnvoll, um Wettbewerbsnachteile auszugleichen.
Quelle: Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo)

Verkehrsmittel mit zweierlei Maß

Die Spritpreise steigen und steigen. Diesel und Benzin werden immer teurer. Der stetig steigende Rohölpreis, die verstärkte Nachfrage nach Heizöl, die in Zukunft immer weiter steigende CO2-Abgabe und die Energiesteuer sorgen für eine Kostenexplosion. Der Bund muss handeln und die EEG-Umlage abschaffen, was der Bund der Selbständigen Rheinland-Pfalz und Saarland e.V. bereits mehrfach forderte.
„Besonders ungerecht sehen wir die Ungleichbehandlung bei den verschiedenen Verkehrsmitteln. Während Geschäftsleute und jeder andere auch hohe Preise an der Zapfsäule zahlen muss, gilt für das Fliegen eine Kerosinsteuerbefreiung und dem Wegfall der Mehrwertsteuer bei internationalen Flügen. Wie kann es sein, dass einer der klimaschädlichsten Treibstoffe von der Steuer befreit wird, Geschäftsautos und Busse nicht? Hier wird mit zweierlei Maß gemessen und trifft die Unternehmen hart. Das sollte schnellstmöglich abgeschafft werden“, so Liliana Gatterer, Präsidentin vom Bund der Selbständigen Deutschland e.V.

Ein gelungener Landesverbandstag des BDS Rheinland-Pfalz & Saarland e.V. in Bad Dürkheim

Nachdem letztes Jahr der Landesverbandstag des BDS Rheinland-Pfalz & Saarland e.V. Corona-bedingt ausfallen musste, konnte er endlich wieder am 9. Oktober 2021 in Präsenz abgehalten werden. Das Kurpark-Hotel in Bad Dürkheim bot dabei eine ideale Kulisse.
Frau Liliana Gatterer, Präsidentin vom Bund der Selbständigen Rheinland-Pfalz & Saarland e.V., berichtete über die letzten beiden Jahre und appellierte an den Gründergeist, mehr Freiheit für Ideen und weniger Bürokratie. Die seit langem bekannten Probleme, wie Digitalisierung, Klimawandel, Mobilität, Altersvorsorge, Steuern, Bürokratieabbau und Fachkräftemangel müssten nun endlich wirksam angegangen werden. Auch den Zusammenhalt untereinander sprach sie an.
„Wichtiger denn je ist es, dass sich Selbständige zusammenschließen und gemeinsam für ihre Anliegen kämpfen. Nur gemeinsam sind wir stark“, so Liliana Gatterer.
Der BDS freute sich etliche Gäste begrüßen zu dürfen, die Grußworte an unseren Verband richteten. Aus der Landespolitik kamen Arbeitsminister Alexander Schweitzer (SPD) die Staatssekretärin für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Frau Petra Dick-Walther (FDP), der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Herr Dr. Braun und der Landtagsabgeordnete Christoph Spies (SPD). Weiterhin waren der Präsident des BDS Baden-Württemberg, Herr Jan Dietz, der Landesvorsitzende des BDS Sachen, Herr Frank Bösemüller und der Präsident des BDS-Bundesverbandes, Herr Hans-Peter Murmann zu Gast. Interessante Vorträge über „Strafrecht – Basiswissen für Unternehmer und Selbständige“, sowie „Potentielle Risiken bei Beantragung von Corona-Hilfen“ der Mitglieder Markus Schmuck und Dr. Heiko Hofstätter, rundeten die Veranstaltung ab.
„Wir sind stolz auf einen wachsenden Verband mit rund 2500 Mitgliedern, der zu den größten Interessenvertretungen für klein- und mittelständische Unternehmen zählt. Der BDS Rheinland-Pfalz & Saarland e.V. wird weiterhin für seine Mitglieder da sein und die Interessen der Selbständigen vertreten“, so Liliana Gatterer.

 

Hier finden Sie einige Impressionen vom Landesverbandstag:

Bilder: Klaus Venus

 

 

 

 

Spritpreise explodieren! – Wer soll das bezahlen?

Die Energiekosten steigen durch die Decke, der Sprit an der Tankstelle explodiert buchstäblich – an manchen Autobahntankstellen ist die „Schallmauer“ von 2 € pro Liter Super durchbrochen worden. Wohlgemerkt wird der CO2-Zuschlag in Zukunft noch deutlich steigen und das Ganze weiter verteuern. Nicht nur die Privatpersonen, sondern auch unsere klein- und mittelständischen Betriebe leiden unter der zusätzlichen Kostenlast. Viele Betriebe werden keine andere Wahl haben als die Kosten an den Kunden weiter zu geben.
Doch wird der Kostenfaktor Treibstoff die Bevölkerung dazu bringen noch mehr auf das Geld zu achten und weniger Anschaffungen oder Reparaturen in Auftrag zu geben. Das trifft dann wiederum die Wirtschaft und die Betriebe. Ein Teufelskreis!
Wenn man nach den Gründen schaut findet man die Schuld sehr schnell bei den energieproduzierenden Ländern. Die OPEC hat nach einer Zeit der moderaten Preise die Daumenschrauben wieder angesetzt und das Angebot künstlich verknappt. So weit, so schlecht! Doch was ist mit der hohen Steuerlast in Form von Energiesteuer etc., die den Sprit enorm verteuert? Natürlich benötigt der Bund Steuereinnahmen, um den Klimaschutz zu finanzieren, aber hier sollte man mit Augenmaß an die Sache herangehen. Viele Menschen und Betriebe sind auf das Auto angewiesen und haben nicht ohne weiteres die Möglichkeit auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen, die gerade im ländlichen Raum meist mehr schlecht als recht funktionieren. Eine Deckelung der Preise, wie momentan diskutiert wird, mag eine feine Sache sein, aber diese bei einer Grenze von 2 € anzusetzen würde auch keinem helfen.

Der Bund der Selbständigen Deutschland e.V. fordert schon seit Jahren die Abschaffung der EEG-Umlage. Dies würde eine effektive Entlastung für die Unternehmen, für alle bringen.

Liliana Gatterer, Präsidentin des Bund der Selbständigen Deutschland e.V.

Neues Inkassorecht kann Gebühren sinken lassen

Wir möchten Sie darüber informieren, dass ab dem 1. Oktober 2021 das neue Inkassorecht in Kraft getreten ist. Hier kann der Schuldner entlastet werden und spart deutlich Kosten, wenn er die offene Forderung sofort nach dem ersten Inkassoschreiben begleicht. Bei Beträgen von maximal 50 € ist die Inkassogebühr sogar noch geringer. Sollte die Rechtmäßigkeit allerdings schon vor dem ersten Inkassobrief bestritten werden, dann wird sich an den Gebühren nichts ändern.
Hintergrund dieser Gesetzesänderung ist die Tatsache, dass Kunden unbezahlte Rechnung einfach vergessen oder schlichtweg die Rechnung, die per E-Mail kam, übersehen.
Beachtet werden muss aber, dass Inkassofirmen bei „besonders schwierigen oder umfangreichen“ Fällen trotzdem eine erhöhte Gebühr verlangen dürfen. Bis zu 500 € liegt der Gebührensatz bei 1,3, wenn die Rechnung nicht bestritten wird. Sollte eine Ratenzahlung mit der Inkassofirma vereinbart werden, kommt noch eine sogenannte „Einigungsgebühr“ on top. Bei strittigen Forderungen liegt der Gebührensatz bei 2,5. Da kann es also schnell teuer werden.
Leider ist die Regelung nicht eindeutig und überfordert viele die Rechtmäßigkeit einer Gebühr zu überprüfen. Ein Bestreiten der Gebühr vor Gericht kann auch schnell zu hohen Kosten führen. Daher sollten sich Schuldner unbedingt Rat bei Verbraucherzentralen, Schuldnerberatungsstellen oder einem Rechtsanwalt einholen.

Quelle: Die Rheinpfalz

Liliana Gatterer weiter Präsidentin des Bund der Selbständigen Deutschland e.V.

Liliana Gatterer wurde am 17. September erneut zur Präsidentin des BDS Deutschland gewählt. Die Vizepräsidenten Frank Bösemüller (BDS Sachsen) und Ingolf F. Brauner (mib – Mittelstand in Bayern) wurden ebenfalls im Amt bestätigt.
„Der Bund der Selbständigen Deutschland ist Branchenübergreifend und vertritt alle Selbständigen in unserem Land. Wir sind das Sprachrohr der Unternehmer und vertreten diese mit grundlegenden Themen und Forderungen bei der Bundespolitik, um Gehör für die Selbständigen in Berlin zu finden. Nur gemeinsam sind wir stark und erfolgreich,“ so Liliana Gatterer, wiedergewählte Präsidentin des Bund der Selbständigen Deutschland e.V.

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