Hände weg von der Tarifautonomie

Glasklar positioniert sich der Bund der Selbständigen Deutschland e.V. zur Frage des Mindestlohns. Unabhängig von der Höhe, die völlig zu Recht immer wieder diskutiert werden muss, spricht sich der BDS Deutschland e.V. als Vertreter des Mittelstands dafür aus, dass, wie bisher auch, eine unabhängige Mindestlohnkommission dessen Höhe definiert. „Wir wollen nicht, dass der Mindestlohn zum Spielball der Politik wird und instrumentalisiert wird für Wahlkämpfe und parteipolitische Imagepflege.“ gibt Liliana Gatterer, Präsidentin des BDS Deutschland e.V. zu Protokoll. „Die Aufgabe der Festsetzung des jeweils geltenden Mindestlohns ist gut bei der Mindestlohnkommission aufgehoben. Diese politisch zu entmachten wäre – selbst einmalig – ein ordnungspolitischer schwerer Sündenfall und hat nichts mit sozialer Marktwirtschaft zu tun. Wir geben auch zu bedenken, dass die Politik hier wichtige Rechtsnomen verletzen könnten, was dann natürlich juristisch geprüft werden müsste. Deshalb: Hände weg von der Tarifautonomie.“

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Mindestlohnerhöhung zum 1. Juli

Liebe Mitglieder und Freunde des Bund der Selbständigen Deutschland e.V., wir wollen Sie darüber informieren, dass ab dem 1. Juli 2021 der Mindestlohn auf 9,60 € brutto angehoben wird. In den darauffolgenden Stufen erhöht sich der Bruttostundenlohn ab dem 1.1.2022 auf 9,82 € und ab dem 1. 7.2022 auf 10,45 €.
„Für Arbeitgeber bedeuten die Erhöhungen des Mindestlohnes steigende Lohn- und Produktionskosten. Gerade jetzt in der Corona-Krise sind die Belastungen vieler Unternehmen extrem hoch. Umsätze brachen und brechen immer noch weg, ein Ausgleich von 100% durch Hilfen ist nicht gegeben. Es bedarf bei der Frage des Mindestlohnes Fingerspitzengefühl, um beiden Seiten gerecht zu werden“, so Liliana Gatterer, Präsidentin vom Bund der Selbständigen Deutschland e.V.

Pressemitteilung: Mindestlohn? Sozialer Bumerang!

GeldDie SPD feiert die Einführung des Mindestlohns als sozialpolitische Errungenschaft. Dabei ist der Mindestlohn unsozial und benachteiligt vor allem die Menschen, für die das Gesetz eigentlich gemacht wurde. Jugendliche aus bildungsfernen Familien, Minijobber, Handwerker und kleine Unternehmen sind die Verlierer des Mindestlohngesetzes. » Weiterlesen

Bund der Selbständigen Deutschland bei Stern TV

SternTV.Brauner„Der Betrag von 8,50 Euro ist nicht das Problem, das Problem ist die Bürokratie, die durch die Einführung des Mindestlohnes auf die Betriebe zukommt“, sagte Ingolf F. Brauner in der Sendung Stern TV in der vergangenen Woche. Der Präsident des BDS Deutschland diskutierte mit Prof. Dr. Christoph Butter-wegge von der Universität Köln über den Mindestlohn. Während sowohl der Einspielfilm der Stern TV-Redaktion als auch Butterwegge eher aus der Sicht der Arbeitnehmer argumentierte, konnte Brauner die Sicht der Selbständigen darstellen.

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